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Handball
Mück-Team mit einer enttäuschenden Vorstellung in Lintorf

(01.03.26 15:10 Uhr) Florian Altegoer bekommt den Ball nicht zu fassen. Dieser rollt zu Niklas Schmidt und landet am Fuß des Unterbachers. Folge: eine mögliche Chance vertan und Freiwurf für den Gegner. Nun gut, die Szene ereignete sich vier Minuten vor Schluss, und beim Spielstand von 16:22 war längst klar, dass Gastgeber TuS Lintorf III das Spiel in der 1. Handball-Regionsklasse gewinnen würde.
In den Trikots steckten zwar die selben SCU-Spieler, die sieben Tage zuvor die TSV Eller mit 40:25 überrollt hatten, doch diesmal… Am Ende hieß es 18:23 (8:14).

Tabellenspitze der 1. Regionsklasse (9 Teams)

SG Unterrath II 18:0 Punkte
TG 81 Düsseldorf 16:6 Punkte
SC Unterbach 15:9 Punkte
Fortuna Düsseldorf II 12:8 Punkte
TuS Lintorf III 11:13 Punkte

Es gibt Niederlagen, nach denen man dennoch mit seiner Leistung zufrieden sein kann. Davon war das Team von SCU-Cheftrainer Sascha Mück in Lintorf weit entfernt. In der Abwehr schafften es die Gäste nie, Kontrolle über und Zugriff auf den Gegner zu bekommen. Und im Angriff waren die Szenen, in denen die Mück-Männer andeuteten, was sie spielen können, viel zu selten.

Etwa, als Torjäger Altegoer ans Laufen gebracht wurde und sein „Strahl“ den starken Lintorfer Schlussmann zweimal ohne Abwehrchance ließ (9:15, 10:16). Auch einige Anspiele an Kreisläufer Goran Brozovic, mit fünf Toren neben Alex Michels erfolgreichster SCU-Werfer, zeigten, was möglich gewesen wäre.

Die Chancen viel zu oft verdaddelt

Unter dem Strich aber war die Mängelliste zu lang. War gegen Eller in der Woche zuvor noch die Chancenverwertung fast optimal, war sie diesmal - zugegeben gegen einen stärkeren Rivalen - mit 33 Prozent fast unterirdisch.

Dabei begann es ganz gut. Abwehrchef Goran Brozovic blockte den ersten Wurf und verwertete wenig später das Anspiel von Alex Michels zum 1:0. Altegoers Wurf ging weit übers Lintorfer Tor - der erste von sieben Fehlwürfen des SCU-Torjägers, der gegen Eller noch zehnmal getroffen hatte. Aber auch seine Mitspieler scheiterten, oft auch frei vor Lintorfs Schlussmann. Viel zu selten konnte die Energie, die es für einen Erfolg braucht, abgerufen werden.

Ein Nachmittag zum Vergessen

Sinnbildlich die Schlussphase der ersten Halbzeit. Goran Brozovic trifft, noch acht Sekunden auf der Uhr, zum 8:13. Und dennoch gelingt es Lintorf noch auf 14:8 zu erhöhen. Aber auch Tempogegenstöße, bei denen das Anspiel irgendwo im Nirgendwo landete, zwei Strafwürfe, bei denen Alex Michels (drüber) und Tobias Demes (vorbei) das Tor verfehlten, zeigten an diesem zu vergessenden Nachmittag die Unsicherheit im Spiel des SCU.

SCU meldet sich für fast zehn Minuten ab

Vorentscheidend waren die letzten zehn Minuten der ersten Halbzeit, als der SCU nach dem 7:7-Ausgleich durch Moritz Kaiser satte 572 (!) Sekunden ohne Tor blieb (7:13). Dabei war zu Beginn der zweiten 30 Minuten einiges möglich. Lintorf lud ein, doch die Mück-Truppe nahm die Einladung nicht an. Florian Altegoer verfehlte das Tor, Niklas Schmidt scheiterte beim Tempogegenstoß, Dennis Burkhardt beendete gleich vier Angriffe in Folge ohne Ertrag (zwei Fehlwürfe, eine Fehlpass, einmal Schrittfehler). Mit Ben Philipp Schmidts Treffer zum 15:8 (35. Minute) meldete sich Lintorf zurück.

Kurpiela nervenstark beim Siebenmeter

Doch es gab auch etwas Positives. Gregor Kurpiela, gegen Eller erstmals Torschütze im Seniorenbereich, legte gleich mal nach. Zunächst prallte sein Wurf von Rechtsaußen noch vom Innenpfosten in Spielfeld zurück. Wenig später gab es Strafwurf für den SCU. Zur Überraschung trat der 46-Jährige, seit gut einem Jahr wieder am Ball, an die Linie und strafte die Pessimisten mit einem trocken verwandelten Wurf zum 17:23.

Nächstes Spiel erst am 21. März

„Es ist schon erstaunlich, wie eine offensive Abwehr unser Spiel beeinträchtigen konnte“, stellte SCU-Geschäftsführer Frank Steffens fest. Jetzt hat sein Team erst mal eine längere Pause. In den kommenden sieben Wochen steht nur das Heimspiel gegen den TV Angermund III am 21. März auf dem Programm.


Handball
SCU mit Rückenwind aus dem Eller-Spiel nach Lintorf

(25.02.26 23:23 Uhr)

Am vergangenen Wochenende war es mal wieder ein Vergnügen, den Handballspielern des SC Unterbach zuzusehen. Und das nicht nur weil der Gegner TSV Eller 04, Tabellen-Vorletzter in der 1. Regionsklasse, mit 40:25 besiegt wurde. Es war die Art und Weise des Auftritts, mit wenigen technischen Fehlern, mit einer guten Chancenverwertung, mit geglückten, teilweise sogar spektakulären Angriffsaktionen und mit einer 15-minütigen starken Abwehrleistung, die Spaß bereitete.

Ob allerdings am Samstag, 28. September (Anwurf: 15.30 Uhr), eine Viertelstunde vernünftige Arbeit in der Defensive ausreicht, um die nächsten zwei Pluspunkte zu holen, ist eher unwahrscheinlich. Gastgeber TuS Lintorf III ist im Feld der nur noch neun Teams mit 9:13 Punkten auf Platz fünf, die Mannschaft von SCU-Chefcoach Sascha Mück belegt Rang drei (15:7).

Im Hinspiel in der zweiten Halbzeit alles klar gemacht

Im Hinspiel führte Lintorf nach 37. Minuten mit 18:16, ehe Goran Brozovic,, Florian Altegoer, Tobias Demes Dennis Burkhardt und Co. den Gäste-Angriff zum Stottern brachten und Torhüter Ralf Nöthlings seine sechs Quadratmeter erfolgreich beschützte. Beim Abpfiff hieß es 29:22.

Beim Training am Mittwochabend dürfte Sascha Mück ab und zu etwas wehmütig in die Runde geblickt haben. 14 Mann arbeiteten mit dem Ball. Der Chefcoach gibt sich pragmatisch: Für Samstag haben bislang acht Spieler zugesagt. „Mit denen, die dann umgezogen in der Halle sind, versuchen wir eine vernünftige Abwehr zu stellen und im Angriff dann Lösungen zu finden. Dann sehen wir, was am Ende herausspringt.“

Halle: White-Bear-Lake-Platz; 40885 Ratingen


Handball
SCU knackt gegen Eller die 40-Tore-Marke

(22.02.26 13:04 Uhr)

(cze) So ganz glücklich waren sie dann doch nicht, wenngleich die Gesichter der SCU-Handballfamilie eine gewisse Zufriedenheit verrieten. „Gegen so einen Gegner darfst du keine 25 Tore kassieren“, sagte Geschäftsführer Frank Steffens. „Die ersten 15 Minuten nach der Pause waren okay“, urteilte Alex Michels, der im Angriff den Aktionen erneut Struktur verlieh. Chefcoach Sascha Mück, in seiner Rolle als Aushilfs-Kreisläufer gleich viermal erfolgreich, analysierte mit einem Schuss Gelassenheit: „Gegen einen anderen Gegner spielst du auch galliger in der Abwehr.“

Ach ja! Der SCU gewann das Heimspiel in der 1. Regionsklasse mit 40:25 (13:8) gegen die TSV Eller, deren Team wegen Verletzungen und Krankheit mit fünf Spielern aus der zweiten Mannschaft ergänzt worden war. Nicht dabei war mal wieder auch Ellers Toptorjäger Dustin Brand.

Tabelle der 1. Regionsklasse
1. SG Unterrath II 18:0 Punkte
2. TG 81 Düsseldorf III 16:6 Punkte
3. SC Unterbach 15:7 Punkte
4. Fortuna Düsseldorf !II 12:6 Punkte
5. TuS Lintorf III 9:13 Punkte
….
8. TSV Eller 3:17 Punkte

Kurpielas erstes Tor seit über 40 Jahren
21 Sekunden vor Spielende saß niemand mehr auf der SCU-Bank. Alle waren aufgesprungen, applaudierten, ließen ihrer. Freude freien Lauf und auch die Fans auf der Tribüne ließen sich anstecken. Gregor Kurpiela hatte zum 40:25 getroffen. Nur ein Tor? Nein, es war viel, viel mehr. „Ich habe in dieser Saison erst zweimal auf Tor geworfen. In Lintorf hat es nicht geklappt. Diesmal ja“, sagte der 47-Jährige, und ergänzte lächelnd: „Es war mein erstes Tor seit der D-Jugend.“ PS: In der D-Jugend spielen Zwölf bis Zehnjährige! Eigentlich hatte Kurpiela vor gut eine Jahr wieder mit dem Handballspiel angefangen, um in der zweiten Mannschaft mitzuspielen. Die aber wurde vor dieser Saison aufgelöst - und so fand sich Gregor als Aushilfe in der ersten wieder. Und jetzt sorgte er erstmals für kollektive Freude.

Müllers beeindruckende Flugshow
Aber nicht nur Kurpiela sorgte für Jubel. Auch Philipp Müllers Flugshow begeisterte. Der Pass von Sascha Huber geriet viel zu hoch. Doch Unterbachs Linksaußen wollte den Tempogegenstoß so nicht verpuffen lassen. Mit dem Rücken zum Hallenboden, knapp einen Meter in der Luft, verlängerte das SCU-Schlitzohr den Ball mit der Hand rund zehn Meter vor dem Tor über Ellers Schlussmann Harald Rosendahl - traf aber nur die Latte. Der Applaus war dennoch verdient.
Aber auch Manfred Spiegler sorgte für einen schönen Moment. „Manni“ (Jahrgang 1962) näherte sich per Hechtsprung dem vom Tor zurückspringenden Ball und versenkte ihn zum 29:17. Aber nicht nur deshalb wurde „Mister Zuverlässig“ zum Man of the Match gewählt.

Altegoers Hochgeschwindigkeits-Tore und die Mü-Mü-Achse
Beeindruckend auch der Auftritt von Florian Altegoer. Gegen die Hochgeschwindigkeitstore des Rückraumspielers fand Ellers Schlussmann Harald Rosendahl kein Mittel. Zehn Treffer - darunter das 250. Saisontor - bei zwölf Würfen - das kann sich sehen lassen.
Aber auch die Mü-Mü-Achse funktionierte. Die No-Look-Anspiele von Philipp Müller an Sascha Mück waren erfolgreich, während andere SCU-Kreisläufer von dieser Variante eher überrascht wurden. Und sieben Tore erzielt Tobias Demes auch nicht in jedem Spiel.

„In der Halbzeit wurde das Thema Abwehr angesprochen“, erzählte Co-Trainer Paul Schneider. Dann wurde 17 Minuten lang ernsthaft gearbeitet. Der Lohn: ein 13:4-Lauf auf 31:17. Danach ließ man es beim SCU in der Defensive wieder ruhiger angehen, konnte sich aber über die gesamten 60 Spielminuten auf seine Torhüter Ralf Nöthlings und Philipp Schweuvens verlassen. Aber wie sagte Sascha Mück: „Gegen einen anderen Gegner spielst du galliger.“

SCU: Ralf Nöthlings (1. bis 44. Minute/17 Paraden = 57 Prozent Fangquote), Scheuvens (44. bis 60. Minute/ 9 Paraden, dabei zwei Strafwürfe vereitelt = 47 Prozent Fangquote) Sascha Mück (4), Florian Altegoer (10), Alexander Michels (4/1 Strafwurf verwandelt>), Philipp Müller >(6), Tobias Demes (7), Sascha Huber, Niklas Schmidt (1), Moritz Kaiser (5), David Schumann (1), Gregor Kurpiela (1), Dennis Burkhardt , Manfred Spiegler (1).

Das nächste Spiel: Samstag, 28. Februar, 15.30 Uhr: TuS Lintorf III – SCU.


Handball
Mück-Team geht zuversichtlich ins Duell der Wundertüten

(19.02.26 21:59 Uhr) (cze) 4. Oktober 2025: Der SC Unterbach, mit einem Remis (28:28 gegen TV Ratingen III) und einer Niederlage (20:24 bei TG 81 Düsseldorf III) in die Saison der 1. Handball-Regionsklasse gestartet, ist im Auswärtsspiel bei der TSV Eller gefordert. Die Erwartungen sind nicht überschwänglich, die Freude nach dem 27:24-Sieg umso intensiver.

Kaiser und Müller sorgen für die Vorentscheidung

Bis zum 20:20 (45. Minute) war die Partie ausgeglichen, dann sorgten innerhalb von 272 Sekunden der ehemalige Ellleraner Moritz Kaiser (1) und Philipp Müller mit drei seiner neun Tore für die Vorentscheidung (24:20).

Kompakt in der Abwehr, schwungvoll im Angriff

SCU-Coach Sascha Mück erinnert sich: „Es war ein unerwartet starker Auftritt von uns.“ Zugleich stellt er aber auch klar: „Das hilft uns am Samstag nicht weiter. Da heißt es wieder, kompakt ins der Abwehr stehen und uns dort den Rückhalt und die Motivation für unser Angriffsspiel holen.“

Der Tabellen-Dritte erwartet den Tabellen-Achten

Der Blick auf die Tabelle interessiert Mück nicht. Sein Team belegt im Feld der nur noch neun Teams mit 13:7 Punkten den dritten Platz. Eller ist Achter (3:15), hat aber in Dustin Brandt den erfolgreichsten Werfer der Liga im Team.

48 Tore (davon zehn durch Strafwürfe) in vier von zehn möglichen Spielen (auch gegen den SCU war er nicht dabei), sind eine beachtliche Bilanz. Doch ein Solist ist selten der Erfolgsgarant, wenn er seine Mitspieler nicht stärker machen kann.

21. Februar 2026: Um 18 Uhr soll das Spiel des SCU gegen Eller in der Halle der Carl Sonnenschein Schule angepfiffen werden. „Es trifft eine Wundertüte auf eine andere Wundertüte“, sagt Mück.


ABTEILUNG HANDBALL
Neusser Rückzug hebt SCU ins Verfolgerfeld

(08.02.26 16:18 Uhr) ABTEILUNG HANDBALL | Der Rückzug des Neusser HV III hat zur Folge, dass alle bisherigen Saisonspiele des Vereins aus der Wertung gestrichen werden. Damit werden auch die Minuspunkte des SCU getilgt und der Verein erhält ohne eigenes Zutun eine ausgeglichene Bilanz. Der SCU rückt mit 13:7 Punkten auf Rang drei vor und bleibt Teil des Verfolger-Trios hinter dem Spitzenreiter SG Unterrath II. → weiterlesen


Handball
Auf Torwart Ralf Nöthlings war beim 25:22 in Angermund erneut Verlass

(29.11.25 10:32 Uhr) (cze) Ralle hält und hält und hält und hält und … Für die Handballspieler der zweiten Mannschaft des TV Angermund, besonders die Links- und Rechtsaußen, war der Torhüter des SC Unterbach in der Partie der 1. Regionsklasse der große Spielverderber. Am Ende hatte Ralf (Ralle) Nöthlings unglaubliche 32 Würfe der Gastgeber abgewehrt, eine Sensations-Quote von 59 Prozent erzielt und damit den Weg zum 25:22 (14:14)-Erfolg geebnet. Mit 7:5 Punkten ist der SCU nun Tabellenvierter, Angermund (4:8) ist im Feld der zehn Teams auf Rang sieben.

Die Wahl zum „Man of the Match“ war keine Überraschung, auch wenn es durchaus noch andere Kandidaten gab. Sascha Huber, der in der ersten Halbzeit klug Regie führte. Alex Michels, der ebenfalls seine Spielintelligenz ausspielte, dazu mit Power auf und durch die Abwehr lief oder mit Schmackes aus der zweiten Reihe abzog - und so seine sieben Tore erzielte.

„Wenn wir zu unserem Spiel finden, dann sieht das richtig gut aus“ SCU-Trainer Sascha Mück

Wären da nicht die (zu) vielen technischen Fehler gewesen, hätte es ein entspannter Nachmittag werden können. „Beim Schnappen des Balles haben wir noch viel Luft nach oben“, kritisierte Trainer Sascha Mück nach der Partie, um aber gleich nachzulegen: „Wenn wir spielen und den Ball laufen lassen, dann sieht das schon richtig gut aus“.

Recht hat er, davon konnte sich auch Ulrich Stolzenberg, der sich als einziger Fan auf den Weg nach Angermund gemacht hatte, überzeugen. So hatte fast jeder Spieler die Hand an der „Pille“, ehe Linksaußen Niklas Schmidt den Angriff zum 4:2 veredelte. Eine von vielen guten Szenen.

Als Sascha Huber sich durchkämpfte (13:13), und Alex Michels mit einem Strahl aus der Distanz fünf Sekunden vor der Halbzeitsirene zum 14:14 traf, waren unterhaltsame 30 Minuten, in denen der SCU nach dem 3:1 stets einem Rückstand hinterherlief (maximal zwei Tore), beendet.

Angermunder bleiben zwölf Minuten ohne Tor

Auch nach der Pause blieb es bis zum 17:17 (39. Minute) eine Partie auf Augenhöhe. Dann bediente Tobias Demes, der eine starke zweite Halbzeit spielte, beim Tempogegenstoß Niklas Schmidt (18:17). Alex Michels ignorierte mögliche Schmerzen und tankte sich durch die Abwehr (19:17). Eine kleine „Komposition“ über Michels und Schmidt verwertete Kreisläufer Goran Brozovic (20:17). Demes düpierte den TVA-Schlussmann von Linksaußen und traf mit Hilfe des Innenpfosten zum 21:17.

Dass die Angermunder in diesen zwölf Minuten ohne Treffer blieben, lag neben der soliden Abwehr vor allem an Ralf Nöthlings, der das tat, was man von ihm erwartet: Bälle halten.

Natürlich hatte er auch das Glück des Tüchtigen. So als beim Stand von 19:23 der Wurf vom rechten zum linken Innenpfosten und von dort ins Spielfeld zurück sprang. Oder wenig später ein Strafwurf am Pfosten endete (56:31 Minute). Statt auf 21:23 zu verkürzen, kassierten die Gastgeber das 24:19 durch Tobias Demes - die zwei Punkte gehörten dem SCU.

Zuvor hatte Moritz Kaiser seine Momente. Aus dem Rückraum lief es noch nicht so gut, doch auf Rechtsaußen zeigte der schlaksige Linkshänder seine Qualität, traf innerhalb von 17 Sekunden zum 22:18 und 23:18.

SC Unterbach: Ralf Nöthlings (32 Paraden/1 Strafwurf abgewehrt), Florian Karmann (n.e.) - Alex Michels (7 Tore), Goran Brozovic (5), Tobias Demes (5/1 Strafwurf verwandelt), Sascha Huber (3), Niklas Schmidt (3), Moritz Kaiser (2), David Schumann, Gregor Kurpiela, Sascha Mück (n.e.)


Handball
In Angermund nicht ablenken lassen

(27.11.25 16:38 Uhr) (cze) Nachdem in der Woche zuvor kein Licht in der Halle war, floss an diesem Mittwoch der Strom wieder. Dadurch konnten die Handballspieler des SC Unterbach wieder trainieren. Der Blick war auf Samstag, 29. November, gerichtet. Dann wird um 15.30 Uhr die Partie der 1. Regionsklasse in der Halle des TV Angermund angepfiffen.

Die Gastgeber belegen mit 4:6 Punkten den sechsten Tabellenplatz im Feld der zehn Teams, die Männer von Spielertrainer Sascha Mück Rang vier mit 5:5 Zählern.

Die 16:26-Heimniederlage gegen das ohne Pluspunkte angereiste Schlusslicht Neusser HV III ist abgehakt. „Unsere größte Stärke war immer die Gelassenheit. Viele Gegner haben uns darum beneidet“, sagte Trainer, Spieler und Abteilungsleiter Mück.

Davon war allerdings gegen Neuss nichts zu spüren. Das Ziel, sich durch nichts, schon gar nicht durch die merkwürdige Regelauslegung des Schiedsrichters vom Ziel abbringen zu lassen, das Leistungslimit zu erreichen, wurde krachend verfehlt.

Gegen Gastgeber Angermund, der vier Spieler unter den Top15 der Torjägerliste hat, soll es besser werden. Zehn Feldspieler und drei Torhüter werden zum Kader gehören. Neben den in dieser Saison noch nicht aktiven Marcel Schmidt und Niklas Schreiner, die frühestens im Januar wieder zum Team stoßen, fehlen diesmal auch die Stammkräfte Dennis Burkhardt, Florian Altegoer und Philipp Müller, dessen Bruder Fabian nach gut acht Jahren Handball-Pause nun wieder beim SCU angreifen will.

Termin:
Samstag, 29. November, 15.30 Uhr

Ort:
Walter-Rettinghausen-Halle
Freiheitshagen 31
40489 Düsseldorf


Handball
Viel Hektik, viele Zeitstrafen und (zu) wenig Tore

(17.11.25 10:42 Uhr) Von Jürgen Nitsch

Neblig-diesiger Herbst, kein Hauch von Sonnenschein – miese Stimmung. Was den Handballern des SC Unterbach aber am Wochenende noch mehr die Laune verdorben hat: 'Dank' der schlechtesten Saisonleistung kassierte der SCU in der 1. Regionsklasse eine deftige 16:26 (8:11)-Klatsche gegen das Schlusslicht Neußer HV III.

„Wir haben nicht als Team gespielt“, resümierte SCU-Spielertrainer Sascha Mück enttäuscht nachher. „Unsere größte Stärke in den letzten Spielen war immer unsere Gelassenheit. Wir haben unser Spiel durchgezogen ohne uns irritieren zu lassen. Viele Mannschaften haben uns deswegen beneidet.“ Sein Fazit und Ausblick: „Was uns nicht mehr passieren darf, ist, dass wir als Mannschaft unsere Geschlossenheit verlieren.“

Irgendwie lief diesmal aber von Beginn an (fast) alles schief. Das Unterbacher Mini-Aufgebot mit nur zwei Auswechselspielern (plus zwei Auswechseltorhütern) lag von Anfang an zurück, schaffte das Kunststück, in den ersten fünf Minuten schon fünf Mal Latte oder Pfosten zu treffen. Trotzdem wurde mit viel Einsatz die Partie bis zum 7:7 (23. Minute) offen gehalten. Dann setzte sich das Prunkstück des NHV, die linke Angriffsseite, immer deutlicher durch. Der wuchtige Halblinke Lars Knöchel (6 Tore, davon 5 bis zur Pause) und sein Außen Manuel Kalb (11, 3 in der ersten Hälfte) warfen die Gäste zur 11:8-Halbzeitführung und später bis auf 17:11 (41.).

Dass der SCU zeitweise völlig in seine Bestandteile zerfiel, hatte auch mit der Hektik zu tun, die die seltsamen Entscheidungen des indiskutabel schwachen Schiedsrichters ins Spiel brachten. So pfiff er auf Zuruf von der Tribüne von der Mittellinie aus Betreten des Kreises, unterbrach die Begegnung, um einen Akteur aufzufordern, seine Schuhe doch lieber mit einer Doppelschleife zu schnüren und forderte zwei Zuschauerinnen auf, nach kritischen Zwischenrufen, doch die Halle zu verlassen.

Zudem bedachte er die Gastgeber recht großzügig mit Zeitstrafen (die auch Gästetrainer Dietmar Gierden nur ein mitleidiges Lachen entlockten). Am Ende standen acht Zwei-Minuten-Strafen für den SCU zwei Herausstellungen gegen Neuß gegenüber. In der 41. Minute standen sogar für eine halbe Minute nur noch zwei Unterbacher Feldspieler auf dem Parkett „Trotzdem dürfen wir nicht so komplett unsere spielerische Linie verlieren“, wies Coach Mück seine Akteure darauf hin, dass letztlich ihre unzureichende Vorstellung ausschlaggebend war. „Wenn man genauso viele Strafminuten wie Tore in der Bilanz hat, kann man nicht gewinnen.“

Mit vier Treffern (je zwei von Rechtsaußen und aus dem Rückraum) war Moritz Kaiser neben Torhüter Ralf Nöthlings einziger Lichtblick beim SCU und wurde daher verdient zum 'Man of the Match' gekürt (im Bild tragen ihn seine Mitspielern auf den Händen).

SCU: Ralf Nöthlings (1. - 30., 50.-60, 14 Paraden, 47 % der Würfe gehalten), Philipp Scheuvens (31. - 50., 3 Paraden, 23 %); Sascha Mück (2/1, 1 von 2 Siebenmetern verwandelt), Alex Michels, Tobias Demes (2, 1 Siebenmeter vergeben), Niklas Schmidt (1), Moritz Kaiser (4), David Schumann, Dennis Burkhardt (3), Philipp Müller (4).


Handball
Ausgeglichenheit soll SCU-Trumpf sein

(13.11.25 07:42 Uhr) Nach fünfwöchiger Spielpause geht es am kommenden Samstag (15. November) weiter für die Handballer des SC Unterbach. In der heimischen Sporthalle der Carl-Sonnenschein-Schule trifft die Mannschaft von Spielertrainer Sascha Mück ab 18 Uhr die Drittvertretung des Neusser HV – eine 'Wundertüte. „Sie sind schwer einzuschätzen, da man nie weiß, welche Akteure sie aufbieten“, sagt Mück über den – in dieser Saison noch sieglosen – Gegner.... → ausführlicher Bericht von Jürgen Nitsch


Handball
Lintorf verzweifelt an SCU-Abwehr und Torwart Nöthlings

(12.10.25 10:47 Uhr) Zahlen lügen nicht! 29 Tore für den SC Unterbach, 22 für TuS Lintorf III. Sieht nach einer klaren Angelegenheit aus – war es aber nicht. „Wir haben sie dazu gebracht, ihren Rhythmus aufzugeben und sich auf Einzelaktionen zu verlegen“, lobte SCU-Handballcoach Sascha Mück seine Männer. Mit nun 5:3 Punkten gingen die Gastgeber mit einem guten Gefühl in die kurze Saisonunterbrechung (nächste Spiel am 15. November), während Lintorf (3:5 Zähler) mit dem Spielverlauf haderte... → Spielbericht: Schöne und kuriose Tore


Handball
Mück-Team setzt auch gegen Lintorf auf eine starke Abwehr

(09.10.25 10:52 Uhr) Die zehn Sieger von Eller, dazu die Rückkehr des wurfstarken Rückraumspielers Florian Altegoer (fehlte in den zwei zurückliegenden Partien) und das Comeback von Altmeister Manfred Spiegler, der in der Abwehr wertvolle Dienste leisten soll - mit diesem Kader will der SC Unterbach erstmals in dieser Saison der 1. Handball-Regionsklasse ein positives Punktekonto erreichen.

1. Spieltag:
SCU - TV Ratingen III 28:28 / TuS Lintorf III - Fortuna Düsseldorf II 29:32

2. Spieltag:
TG 81 Düsseldorf - SCU 24:20 / Ratingen - Lintorf 28:28

3. Spieltag:
TSV Eller - SCU 24:27 / Lintorf - TG 81 Düsseldorf 33:27

Allerdings dürfte die Aufgabe in der Halle der Carl Sonnenschein Schule am Samstag, 11. Oktober, knifflig werden. Ab 18 Uhr fordern die Spieler des TuS Lintorf III das Team von Spielertrainer Sascha Mück. Die Gäste belegen im Feld der elf Mannschaften mit 3:3 Punkten Platz fünf unmittelbar vor dem punktgleichen SCU. In der vergangenen Saison gewann der SCU beide Duelle. In eigener Halle gab es einen 31:21 (12:9!)-Sieg., in Lintorf dann einen knappen 26:24-Erfolg. Liest sich schön, hilft dir aber aktuell wenig. „Es ist ja kein Geheimnis! Wir müssen eine starke Abwehr stellen, aus der heraus wir mit Spielwitz zu Toren kommen“, sagt Coach Mück. Einsatz- und Hilfsbereitschaft sind wieder einmal gefragt.


Handball
Mück-Team überrascht mit 27:24-Sieg gegen Eller

(04.10.25 11:05 Uhr) Der SC Unterbach hat in der 1. Handball-Regionsklasse überraschend mit 27:24 (15:12) beim TSV Eller gewonnen, obwohl Trainer Sascha Mück wegen Personalproblemen noch zu Wochenbeginn eine Spielverlegung in Erwägung gezogen hatte. Philipp Müller avancierte mit neun Toren zum "Man of the Match", während Torhüter Ralf Nöthlings mit 20 Paraden und eine konzentrierte Defensivleistung die Basis für den dritten Saisonpunkt legten, der den SCU auf Platz fünf (3:3 Punkte) brachte. → SCU siegt überraschend in Eller


Handball
Mück-Team als Außenseiter ins Duell mit Eller

(02.10.25 11:10 Uhr) Der SC Unterbach reist am Samstag (4. Oktober, 16 Uhr) mit massiven Personalproblemen zur TSV Eller, nachdem Trainer Sascha Mück am Dienstagabend zunächst nur sechs Feldspieler zur Verfügung standen und mehrere Stammspieler wie Florian Altegoer, Sascha Huber und Niklas Schmidt ausfallen oder fraglich sind. Während Eller nach einer knappen Auftaktniederlage (22:23 gegen Oberbilk) kampflos zwei Punkte gegen Gerresheim einsammelte, sieht sich der SCU (1:3 Punkte) angesichts der angespannten Kadersituation als klarer Außenseiter in der Partie der 1. Regionsklasse... → ausführlicher Vorbericht